Workshop: Immersion – Transition – Figuration. Die neuen Grenzen des Ich

Veranstaltung: Immersion – Transition – Figuration. Die neuen Grenzen des Ich
(Köln, 01.-02.12.2016)
Workshop der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities, Universität zu Köln
Aachener Str. 217 | 50931 Köln | artes.uni.koeln.de
Organisiert von Thiemo Breyer (Köln) und Dawid Kasprowicz (Lüneburg)
Öffentlich. Eintritt frei

Abstract:
Die Vorstellung eines „Eintauchens“ oder gar „Versinkens“ in virtuelle Welten hat unter dem Begriff der Immersion eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Sei es das Hineingezogen-Werden in einen virtuellen Bildraum, die Multisensibilität von technischen Endgeräten oder das Versinken des Spielers in Computerspielwelten: Begleitet werden all diese Figuren von einer Steigerungslogik, die immer wieder die Immersion an den Horizont interaktiver Erlebnisse stellt. Im Hintergrund steht die Idee, ein vollständiges Dasein („Presence“) jenseits einer physisch verankerten Realität zu proklamieren. Mit der neuen Ausweitung von Virtual-Reality-Anwendungen im Unterhaltungssektor, wie in diversen Wissenschaften, tauchen immersive Erlebnisse sowohl als empirischer Forschungsgegenstand als auch als dokumentarische Erfahrungsform auf. Sie referieren auf zentrale Bereiche der Identität, der Personalität und nicht zuletzt der Körperlichkeit eines heute noch unscharfen Gegenstandes namens „digitales Subjekt“. Der Workshop will der Frage nachgehen, wie der diffuse Begriff der Immersion inmitten dieser digitalen Wissenskulturen zu positionieren ist.

Programm:
Donnerstag, 1. Dezember
13:30 – 14:00 Registrierung und Willkommen
14:00 – 15:00 KLAUS WIEGERLING (KARLSRUHE)
Embodiment und Verleiblichung in virtuellen Welten
15:00 – 16:00 MICHAEL MADARY (MAINZ)
Virtual Body Experiments
16:00 – 16:30 Kaffeepause
16:30 – 17:30 FRANZISKA WEIDLE (GÖTTINGEN)
Virtual Reality als dokumentarischer Erfahrungsraum
17:30 – 18:30 BENJAMIN BEIL (KÖLN)
Immersion im Computerspiel
19:30 Gemeinsames Abendessen im Restaurant „Belgischer Hof“

Freitag, 2. Dezember
09:00 – 10:00 MARIE LUISE HERZFELD-SCHILD (KÖLN)
Immersion und Ästhetik – Die immersive Kraft der Musik
10:00 – 10:30 Kaffeepause
10:30 – 11:30 BARBARA ORLAND (BASEL/CH)
Cyborgs Post Mortem
11:30 – 12:30 STEFAN RIEGER (BOCHUM)
Negative Prothetik: Die neuen Enden des Körpers
12:30 – 13:30 Mittagessen im a.r.t.e.s.-Gebäude
13:30 – 14:30 ANTONIA KRUMMHEUER (AALBORG/DK)
Interaktion mit virtuellen Agenten
14:30 – 15:30 DAWID KASPROWICZ (LÜNEBURG)
Moi-Je: Selbstlokalisierung und Virtualität
15:30 – 16:00 Kaffeepause
16:00 – 17:00 Schlussdiskussion
17:00 Abschied

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