AG-Veranstaltungen

Bericht zum 2. AG-Workshop „Interfaces und implizites Wissen“ (Bonn)

Am 09.06.2017 fand in Bonn der zweite Workshop der AG Interfaces an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität statt. Anknüpfend an den ersten Workshop der AG Interfaces an der Universität Potsdam wurde mit dem Thema ›Interfaces & Implizites Wissen‹ ein Schwerpunkt formuliert, der Fragen des Interface-Designs, der Interface-Politiken und der Interface-Kulturen mit aktuellen Theoriediskussionen in der Medienwissenschaft verbinden konnte.

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2. AG-Workshop in Bonn: Interfaces & Implizites Wissen (09.06.2017)

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Flyer (PDF)
Plakat (PDF)

›Implizites Wissen‹ ist im Kontext kritischer medienhistorischer und sozialer, politischer und ästhetischer Interfacebetrachtungen, wie sie Andersen/Pold (2011), Galloway (2012), Chun (2013), Hookway (2014) und Hadler/Haupt (2016) fordern, von elementarer Bedeutung. Meist in Relation zum menschlichen Körper formuliert, ist implizites Wissen für das Gelingen von Wahrnehmung und Handlungen eine wesentliche Bezugsgröße, die sich als »stummes« Wissen nur schwer formalisieren lässt (Polanyi 1966 [1985]).

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CfP: „Interfaces & Implizites Wissen“ – 2. Workshop der AG Interfaces

Datum: 08./09. Juni 2017
Veranstaltungsort: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Veranstalter: AG Interfaces in Kooperation mit der Abteilung Medienwissenschaft der Universität Bonn
Konzeption & Organisation: Christoph Ernst, Regina Ring
Datum: 08./09. Juni 2017
Einsendeschluss CfP: 15. März 2017

Call for Papers (Pdf): Interfaces & implizites Wissen

›Implizites Wissen‹ ist im Kontext kritischer medienhistorischer und sozialer, politischer und ästhetischer Interfacebetrachtungen, wie sie Andersen/Pold (2011), Galloway (2012), Chun (2013), Hookway (2014) und Hadler/Haupt (2016) fordern, von elementarer Bedeutung. Meist in Relation zum menschlichen Körper formuliert, ist implizites Wissen für das Gelingen von Wahrnehmung und Handlungen eine wesentliche Bezugsgröße, die sich als »stummes« Wissen nur schwer formalisieren lässt (Polanyi 1966 [1985]). Zu bedenken ist dabei jedoch, dass implizites Wissen durch Gesellschaft und Kultur vermittelt wird. Über das körperliche Wissen hinaus schließt der Begriff soziales Regel- und Beziehungswissen genauso ein wie kollektive Formen des Wissens, die nicht exklusiv auf ein Individuum zurechenbar sind, sondern innerhalb von Gemeinschaften zirkulieren (Collins 2010). Begreift man Interfaces vor diesem Hintergrund als Orte komplexer Vermittlungsleistungen zwischen Mensch, sozialer Realität und zunehmend allgegenwärtigen computerbasierten Mediensystemen, gewinnt die Frage nach der Beziehung von Interfaces zu implizitem Wissen auf verschiedenen Ebenen an epistemologischer Relevanz und kritischer Bedeutung.
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Bericht zum AG-Workshop „Politiken des Interface“ (Potsdam)

Am 10. Juni 2016 fand in den Räumlichkeiten des ZeM (Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften) in Potsdam der erste Workshop der AG Interfaces statt. Unter dem Titel “Politiken des Interface” setzten sich Mitglieder der AG mit der Frage auseinander, welche Machtkonstellationen und Politiken des Interface in unterschiedlichen computerbasierten Anwendungskontexten am Werk sind und wo sich Ansatzpunkte der Kritik ausmachen lassen. Dabei wurden neben diskursgeschichtlichen Annäherungen vor allem ästhetische Politiken und Fragen der Relation von Interfaces und Körpern diskutiert.

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„Politiken des Interface“- 1. Workshop der AG Interfaces

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Datum: 10. Juni 2016
Ort: Potsdam
Veranstaltungsort: ZeM (Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften)
Friedrich-Ebert-Straße 4
14467 Potsdam
Veranstalter: AG Interfaces in Kooperation mit dem ZeM; Organisation: Jan Distelmeyer, Timo Kaerlein, Sabine Wirth
Vortragende: Jan Distelmeyer, Florian Hadler, Joachim Haupt, Sabine Wirth, Boris Müller, Timo Schemer-Reinhard, Bianca Westermann, Regina Ring, Timo Kaerlein, Jana Herwig, Sophie Ehrmanntraut

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