Veranstaltungen

Book Launch im Rahmen der transmediale – The Metainterface: The Art of Platforms, Cities, and Clouds

Mit César Escudero Andaluz, Christian Ulrik Andersen, Jan Distelmeyer, Joana Moll, Søren Pold
Moderiert von Jan Distelmeyer

Panel transmediale/festival face value
Fr, 02.02.2018
13:30 – 14:30
Cafe Stage
Free

Das Computer-Interface ist zugleich allgegenwärtig und unsichtbar, in Altagsgegenstände integriert und durch einen verdeckten Informationsaustausch zwischen Objekten gekennzeichnet. Mit der aktuellen Verbreitung von mobilen Geräten, eingebetteten Sensoren, Cloud Services und Datenerfassung entsteht ein neues Interface-Paradigma, bei dem Daten und Software von unseren Geräten in die globale Cloud verschwinden. In ihrem in Kürze erscheinenden Buch The Metainterface: The Art of Platforms, Cities, and Clouds (MIT Press 2018) untersuchen Christian Ulrik Andersen und Søren Bro Pold die Beziehungen zwischen Kunst und Meta-Interface und zeigen auf, wie letzteres alltägliche kulturelle Praxen stört. In dem von Jan Distelmeyer moderierten Panel werden zwei der im Buch vertretenen Künstler_innen, Joana Moll und César Escudero Andaluz, ihre Arbeiten vorstellen; Andersen und Pold werden mögliche Reaktionen auf das Meta-Interface in Kunst und Design diskutieren.

International Workshop „Screen Images (Bildschirmbilder) – In-Game Photography and Screenshots as Photographical Praxis“ (Potsdam, 06.-07.07.2017)

Screen-Images (Bildschirmbilder) – In-Game Photography and Screenshots as Photographical Praxis (Potsdam, 06.-07.07.2017)

International Workshop
July 6-7, 2017 in Brandenburg Center for Media Studies (ZeM), Potsdam (Germany)

Starting from the phenomenon of In-Game Photography this workshop investigates the status of the screenshot as a photographical genre which includes but is not limited to computer games. Both, Screen-Photography and In-Game Photography belong to a number of everyday photographical practices that are performed within the digitally produced realities as well as the digitized realities we inhabit and which are largely mediated via screens and screen-like surfaces.
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International Conference: Situation Space. How Spatial Images Define the User’s Disposition (Berlin, 12./13.01.2017)

Situation Space. How Spatial Images Define the User’s Disposition

International conference, January 12th and 13th 2017
Cluster of Excellence Image Knowledge Gestaltung
Sophienstrasse 22a, 10178 Berlin,
Central Laboratory (2nd courtyard, 2nd floor)
www.situation-space-conference.org

Contemporary imaging, sensor and display technologies have turned viewing predominantly into using. Interacting with visual devices and interfaces such as virtual reality headsets, augmented reality apps or navigation systems situate users in space both within and beyond the boundaries of the screen, for instance when playing Pokémon Go on a smartphone, or when superimposing medical images on a patient’s body. Narrative media such as stereoscopic movies, volumetric cameras or curved displays also require a visual practice that spatially aligns image and viewer. In the case of a stereoscopic projection, for example, the spatial impression of the image is most intelligible and convincing if the physical position of the viewer corresponds with the camera-viewpoint.

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Workshop: Immersion – Transition – Figuration. Die neuen Grenzen des Ich

Veranstaltung: Immersion – Transition – Figuration. Die neuen Grenzen des Ich
(Köln, 01.-02.12.2016)
Workshop der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities, Universität zu Köln
Aachener Str. 217 | 50931 Köln | artes.uni.koeln.de
Organisiert von Thiemo Breyer (Köln) und Dawid Kasprowicz (Lüneburg)
Öffentlich. Eintritt frei

Abstract:
Die Vorstellung eines „Eintauchens“ oder gar „Versinkens“ in virtuelle Welten hat unter dem Begriff der Immersion eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Sei es das Hineingezogen-Werden in einen virtuellen Bildraum, die Multisensibilität von technischen Endgeräten oder das Versinken des Spielers in Computerspielwelten: Begleitet werden all diese Figuren von einer Steigerungslogik, die immer wieder die Immersion an den Horizont interaktiver Erlebnisse stellt. Im Hintergrund steht die Idee, ein vollständiges Dasein („Presence“) jenseits einer physisch verankerten Realität zu proklamieren. Mit der neuen Ausweitung von Virtual-Reality-Anwendungen im Unterhaltungssektor, wie in diversen Wissenschaften, tauchen immersive Erlebnisse sowohl als empirischer Forschungsgegenstand als auch als dokumentarische Erfahrungsform auf. Sie referieren auf zentrale Bereiche der Identität, der Personalität und nicht zuletzt der Körperlichkeit eines heute noch unscharfen Gegenstandes namens „digitales Subjekt“. Der Workshop will der Frage nachgehen, wie der diffuse Begriff der Immersion inmitten dieser digitalen Wissenskulturen zu positionieren ist.

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Workshop „Screen Operations. Conditions of Screen-based Interaction“

Ort: Berlin

Veranstaltungsort: Sophienstrasse 22a, 10178 Berlin
Central Laboratory (2nd courtyard, 2nd floor)
Veranstalter: Interdisciplinary Laboratory Image Knowledge Gestaltung
Datum: 13.-14. Juli 2016

Screen-based technologies increasingly merge the levels of action and perception. With image production and transmission being possible in real time, screens are no longer spatially fixed and temporally subordinated devices that display static images, but are increasingly integrated into visual practices. The correlation of screen and operation in graphical user interfaces, touchscreens or augmented reality applications, turns the viewer first and foremost into a user. The workshop investigates the relationship of screen and operation in visual culture, interaction and architectural design, computer history, medicine and warfare. We will discuss the aesthetic, epistemic and operational modalities of screen operations in order to trace their political, technological and historical implications.

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Tagung „(un)sichtbar machen. Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Hüllen und Enthüllung“

Ort: Hamburg
Veranstaltungsort: Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg
Veranstalter: Isa Lohmann-Siems Stiftung, Leitung: Inga Klein, Nadine Mai, Rostislav Tumanov
Datum: 19.02.2016 – 20.02.2016

 

Hüllen und Enthüllung provozieren gleichermaßen sinnliche, intellektuelle und imaginative Assoziationen und Auseinandersetzungen. In ihrer Materialität, aber auch in ihrer performativen Struktur und als Akt der Kommunikation generieren, bündeln und steuern sie Aufmerksamkeit. Dinge, Körper, Ideen zu verhüllen oder zu exponieren – sie (un)sichtbar zu machen – sind Prozesse, die eine Dialektik zwischen Innen und Außen organisieren. Das zeigt sich nicht nur in idealisierten Produktpräsentationen und -verpackungen, sondern auch in (Ver-)Kleidungen, Praktiken des Blendens oder verhüllenden Bildwerken.

Die interdisziplinäre Tagung spürt den materiellen, medialen und praxeologischen Qualitäten des „(un)sichtbar machens“ nach. Wie gestalten sich die Beziehungen zwischen Hüllen, Verhülltem und Betrachtenden, die Ambivalenz von Sehen und Nichtsehen? Welche Symboliken und Wertzuschreibungen finden sich in den Hüllen, welche in der Enthüllung? Welchen Regelmäßigkeiten und Bedingungen folgen Prozesse der Ver- und Enthüllung?

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Internationale Tagung „Glas. Materielle Kultur zwischen Zeigen und Verbergen“ (10.-12.12.2015)

Eine Kooperation mit der Berliner Technischen Kunsthochschule, btk

Ort der Veranstaltung:
ZfL, Schützenstr. 18, 10117 Berlin, 3. Et., Trajekte-Tagungsraum

Zum Thema:
Glas ist ein exemplarisches Material, wenn es darum geht, Sichtbarkeit zu erzeugen. Brillengläser, Fenster, Spiegel, Lupen und Computerscreens gehören zu unserer alltäglichen oder beruflichen Welt: Sie eröffnen Blicke, vergrößern Gegenstände und reflektieren Erkenntnisse. Paradoxerweise aber werden diese Gläser in dem Moment, in dem sie sichtbar machen, selbst unsichtbar. Sie sind, so ließe sich mit Roland Barthes vermuten, daran beteiligt, dass wir unser Sehen für ein natürliches Vermögen halten, obwohl es doch oft durch künstliche Materialien ermöglicht wird. Was und wie also sehen wir, wenn wir durch, mit oder auf Glas schauen?

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